Respekt-Projekt


Die 4 E's

Als weiterer Baustein für das Respekt-Projekt dienten die 4 E's aus Petermanns „Duesternbrook Training". Die 4 E's sollen den Kindern helfen, sich in Streitsituationen oder wenn ihnen einen Missgeschick passiert ist richtig zu verhalten, ohne, dass der Ärgerdrache kommt. Die 4 E's sind folgender Ablauf:

   1. Eingestehen: ich habe etwas falsch gemacht und werde mir dessen bewusst
   2. Erklären: ich sage dem anderen was ich gemacht habe
   3. Entschuldigen: ich zeige/sage dem anderen, dass es mir leid tut
   4. Entschädigen: wenn ich etwas kaputt gemacht habe, muss ich dafür grade stehen und überlege mir eine entsprechende Entschädigung

  Ich bin schuld. Was nun?
"Die 4 E's"
1eingestehen 2erklaeren
3entschuldigen 4entschaedigen

Dafür übten die SchülerInnen der Klasse 4a zunächst selbst die 4 E's ein und überlegten sich in Kleingruppen, wie sie spielerisch in einem Kurztheater die 4 E's den anderen Klassen vorstellen können. Nach einigem Üben war es dann soweit: Am 14.03.2013 teilten sich die Kleingruppen auf die anderen Klassen auf und zeigten ihre Theaterstücke und stellten die 4 E's vor.

So war der Ablauf in den Klassen:
Zunächst stellten sich die Kinder der jeweiligen Kleingruppen in der Klasse vor und fragten die Kinder, wann der Ärgerdrache kommt und wie man ihn besiegen kann - um die bisherigen Bausteine des Respekt-Projekts zu wiederholen. Zum Einstieg in die Thematik spielten sie dann ihr Theaterstück vor und fragten die Kinder, was man in der entsprechenden Situation machen kann, bspw. wenn man aus Versehen von jemand anderem etwas kaputt gemacht hat oder zu stürmisch war und dabei andere Kinder angerempelt hat. Die Kleingruppe sammelte die Vorschläge der Kinder und erarbeitete anschließend mit ihnen gemeinsam die 4 E's. In manchen Klassen konnten einige Kinder die 4 E's gleich selbst ausprobieren und sie den anderen Kindern vorspielen.

Eine Bitte:
Fragen Sie doch ihr Kind einmal nach den 4 E's und wann man sie anwenden kann. Damit das Respekt-Projekt weitergetragen wird und ihr Kind die Möglichkeit hat es zu wiederholen.

Raphael Tränkle, Schulsozialarbeiter