Symmetrie

Die 3b auf der Suche nach Symmetrieachsen
 
symmetrie 1 symmetrie 2 Das Museum „Reich der Kristalle" liegt zwar in der direkten Nachbarschaft zu den Münchner Pinakotheken, aber von Menschen geschaffene Kunst haben die Kinder der 3b in diesem Museum kaum in den Vitrinen gefunden. Hier bestaunten sie vielmehr Edelsteine, Smaragde und viele andere Arten von Mineralien.
 symmetrie 3 Der bayerische Lehrplan sieht im Bereich Mathematik für die 3. Klasse u.a. vor, dass die Schüler spiegelsymmetrische Figuren erkennen und herstellen können. Da waren die Drittklässler bei der Sonderausstellung „Symmetrie" genau richtig. Im „Reich der Kristalle" konnten sich die Kinder nach einer vierwöchigen Symmetrie -Lerntheke und einer täglichen Symmetrie-Aufgabe im klasseneigenen Adventskalender dem Fachgebiet „Symmetrie" noch einmal auf andere spielerische Art nähern.
Dass Symmetrie überall zu finden ist, konnten sie auf ganz besondere Weise feststellen. So zeigte Rupert Hochleitner sehr anschaulich die „Drehzähligkeit" von Würfeln, Quadern u.a. und die Kinder zählten kräftig bei den einzelnen Drehmöglichkeiten der verschiedenen Körper mit.

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Wusstest du, dass dein Gesicht gar nicht symmetrisch ist? Wenn du dein Gesicht halbieren und dann die einzelnen Seiten spiegeln würdest, kämen lustige Bilder raus. Warum? Keine unserer Gesichtshälften sieht genauso aus wie die andere. Vielleicht ist das eine Auge auf der einen Seite ein bisschen größer als das andere? Oder der rechte Mundwinkel hängt mehr nach unten als der andere? So gäbe das Gesicht eines manchen Supermodels in gespiegelter Variante eher ein erschreckendes Bild!

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linke Gesichtshälfte Wirklichkeit rechte Gesichtshälfte
gespiegelt   gespiegelt

 Man kann Symmetrie aber gerade auch in der Natur finden:

- bei Pflanzen (z.B. die berühmte Sternfrucht) vor allem die radiale Symmetrie,
- bei Tieren (z.B. der Hirschkäfer) meist die Spiegelsymmetrie, „da die Tiere schließlich wissen müssen, wo hinten und vorne ist, um ihr Futter zu finden".

Im Ausstellungsraum sahen die Schüler der 3b viele Alltagsgegenstände (Autoradkappen, Stühle, Teller,...), die sich speziell mit Symmetrie beschäftigten, sowie viele verschiedene symmetrisch aufgebaute Kristalle und Steine - durch Modelle bis ins kleinste Atom anschaulich dargestellt.
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Dass wir überall von Symmetrie umgeben sind, sei es in der Tier- und Pflanzenwelt, in der Welt der Kristalle oder in der Welt der Kunst und Architektur konnten alle zur Genüge bestaunen.
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In einem zweiten Teil durften die Kinder bei Melanie Kaliwoda dann selbst komplexe symmetrische Figuren basteln. Mit Begeisterung bemalten, schnitten, falteten und klebten sie u.a. Würfel. Sie suchten in Autokennzeichen und Buchstaben Symmetrieachsen und konnten selbst mal u.a. einen naturgewachsenen Pyrit -(„Katzengold")Würfel oder auch einen Bergkristall in die Hand nehmen und bestaunen. Am Ende erhielt jedes Kind noch eine Urkunde und so stapften 25 neu ernannte „Symmetriemeister" wieder aus dem Museum.

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Alle hatten viel Spaß und möchten auf diesem Weg noch mal vielen Dank sagen, an die Kuratoren der Bayerischen Staatssammlung für Mineralogie Melanie Kaliwoda und Rupert Hochleitner. Wir kommen gerne wieder, wenn es eine neue Sonderausstellung gibt.

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Iris Hess, Klassenlehrerin der 3b