Resilienztag
Auch dieses Schuljahr wurde für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen ein Projekttag angeboten, bei dem das Thema „Resilienz“ im Fokus stand. Resilienz beschreibt die innere Stärke, die uns hilft mit Krisen umzugehen. Im Vorfeld durfte jedes Kind zwei Workshops auswählen. Das Angebot war mit 13 Kursen groß.

Am 30. April war es dann so weit: Die Klassen vermischten sich und teilten sich auf die unterschiedlichen Projekte auf. Einige Kinder stellten Stressbälle her. Andere fanden Entspannung bei Yoga, durch Bewegungsspiele oder bei einer Igelballmassage. Auf Fantasiereise begaben sich einige Schüler nach London oder auf Abenteuer mit der Schildkröte Resi. Kreativ wurde es beim Basteln von Superhelden-Plakaten, beim Bemalen von Mut-Steinen oder beim Dot Painting. Neben dem Singen von Mutmachliedern konnten auch Gedanken im Tagebuch gesammelt werden. Nach einer verlängerten Pause wurde der zweite Workshop besucht.
Alle Kinder und Lehrkräfte hatten nicht nur viel Spaß, sondern waren nach diesem schönen Projekttag seelisch gestärkt.

Raphaela Breuer
Musikkapelle Kirchheim bei uns zu Gast
Ein ganz besonderer Vormittag erwartete die Schülerinnen und Schüler unserer 3. und 4. Klassen am 27. April 2026. Die Musikkapelle Kirchheim war zu Besuch, um verschiedene Blasinstrumente vorzustellen und die Begeisterung für Musik zu wecken.
Zum Auftakt gab die Kapelle ein kleines Konzert für alle Kinder aus den 1.-4. Klassen in unserer Aula. Mit viel Schwung und guter Laune präsentierten die Musikerinnen und Musiker zuerst das Lied „Wackelkontakt“. Außerdem durften sich die Kinder über bekannte Melodien aus “Pippi Langstrumpf” sowie aus “Der König der Löwen” freuen. Schnell wurde mitgewippt, geklatscht und gestaunt – ein gelungener Einstieg, der für große Aufmerksamkeit sorgte.
Im Anschluss stellten die Mitglieder der Musikkapelle ihre mitgebrachten Instrumente genauer vor. Mit dabei waren ein Saxophon, eine Trompete, eine Klarinette und ein Tenorhorn. Die Kinder erfuhren spannende Details über die Funktionsweise, den Klang und die Besonderheiten der einzelnen Instrumente.
Das Highlight folgte danach: Die Schülerinnen und Schüler durften die Instrumente selbst ausprobieren. Mit viel Neugier und Mut wurden erste Töne erzeugt – gar nicht so einfach, aber auf jeden Fall ein tolles Erlebnis!
Abgerundet wurde der Vormittag durch ein kleines Quiz, bei dem die Kinder ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen konnten.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Musikkapelle Kirchheim für diesen abwechslungsreichen und musikalischen Besuch. Wir hoffen, dass viele Kinder Freude an der Musik gefunden haben und vielleicht selbst einmal ein Instrument erlernen möchten!

Claudia Krzempek
Besuch beim Hoaschdenger Maibaum
Über einen Heimat- und Sachunterricht der besonderen Art durften sich die Kinder der 2., 3. und 4. Jahrgangsstufe in den beiden Wochen nach den Osterferien freuen: Sie waren zu Gast im Wachstüberl beim Hoaschdenger (Heimstettener) Maibaum.
Dort duften die Kinder erstmal auf den Maibaum kraxeln. Von den beiden Schülervätern Herrn Glasl und Herrn Rosenlehner erfuhren die Kinder dann alles Wichtige über die Beschaffenheit, die Größe und das Gewicht des Baumes und wie dieser bearbeitet werden muss, um dann schließlich feierlich als weiß-blauer Maibaum aufgestellt werden zu können.
Bei Limo, Wasser und Brezn wurde anschließend im Wachstüberl die Traditon des Maibaumbrauches erklärt. Besonders spannend waren dabei die zahlreichen Geschichten rund um das Thema „Maibaumklau“ und natürlich interessierte es auch alle, mit welchen Tricks dieser verhindert werden kann. So genügt es nämlich schon, nur eine Hand auf den Baum zu legen und dabei den Spruch „Der Baum bleibt hier“ zu sagen, allerdings ist die Voraussetzung dafür, dass der Maibaum sich noch innerhalb des Ortsschildes befindet. So gut bewacht gelang es auch bisher noch nie, den Hoaschdenger Baum zu stehlen!
Und was machen die Maibaumwachen, um sich die Zeit etwas zu vertreiben? Sie musizieren und tanzen! So tanzten die Kinder begeistert zu dem Lied: „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“. Als weiterer Zeitvertreib während der langen Maibaumwachen wird auch häufig das „Nageln“ gespielt. Davon, dass es gar nicht so einfach ist, einen Nagel mit einem Spezialhammer mit möglichst wenigen Schlägen in einen Baumstumpf zu bringen, konnten sich die Lehrerinnen schließlich unter den Anfeuerungsrufen der Kinder in einem Duell selbst überzeugen.
Der Besuch im Wachstüberl hat allen großen Spaß gemacht und ein ganz herzliches Dankeschön geht an Herrn Glasl und Herrn Rosenlehner, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglicht haben!

Susanne Keßler
Osterkarten fürs „Collegium 2000“
Kurz vor Ostern bastelten die katholischen und die evangelischen Religionskinder gemeinsam mit viel Engagement und Kreativität Osterkarten für die Abteilung „Stationäre Pflege“ des „Collegium 2000“.
Die Dritt- und Viertklässler gestalteten diese mit handschriftlich verfassten Oster-Grüßen. Im Religionsunterricht wurde das Thema „Zusammenhalt zwischen älteren und jungen Menschen heute“ thematisiert, wobei unsere Grundschüler auch von ihren Erfahrungen mit der Großeltern-Generation erzählten. Wir kamen gemeinsam zu dem Schluss, dass wir den Kontakt zu den älteren Menschen in unserer Gemeinde suchen wollen!
Ziel war es natürlich, den Senioren eine kleine Freude zu machen und gleichzeitig eine wichtige Einrichtung in unserer Schul-Nachbarschaft zu besuchen. Am 25.03.26 machte sich die „Kinder-Prozession“ bei Sonnenschein unter Leitung von Frau Gieser und Frau Krzempek mit einem kleinen Geschenk-Korb auf, um ihre Osterkarten persönlich bei der Verwaltungsleitung abzugeben. Unsere Kinder erfuhren Wertschätzung und Freude über ihren Besuch und das kleine Zeichen der Verbundenheit über Generationen hinweg.

Sigrid Gieser
Besuch der 4b im Figurentheater: „Am Anfang war die Isar“
Gleich nach den Faschingsferien machte sich die Klasse 4b am 23. März 2026 auf den Weg nach München-Schwabing, um sich das Stück „Am Anfang war die Isar“ im Figurentheater Gina Gonsior anzuschauen. In der ca. 1stündigen Vorstellung wurden alle wichtigen Figuren der Münchner Stadtgründungsgeschichte mit Hilfe von tollen Puppenfiguren und u.a. unter Einsatz des bayrischen und schwäbischen Dialekts zum Leben erweckt. Auf sehr amüsante und anschauliche Weise „erlebten“ die Kinder auf dieser Zeitreise ins Mittelalter die Geschichte des Salzhandels, des Brückenstreits und schließlich der Gründung der Stadt München.
Es war für alle ein wunderbarer und interessanter Theaterbesuch sowie eine sehr gelungene Einstimmung in das HSU-Thema „München“.

Susanne Keßler